
60 Minuten Vibe Coding: Können bald alle entwickeln? Wir haben uns gefragt, was dahintersteckt: Ersetzt KI tatsächlich professionelle Entwickler? Und wenn ja, bedeutet das im |
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5 Minuten Automatische KI Zusammenfassung Die Antwort der beiden ist klar: nicht die KI, sondern das fehlende Grundverständnis. Vibe Coding – also das intuitive Entwickeln mit KI ohne tiefen technischen Hintergrund – funktioniert gut, solange alles glatt läuft. Sobald die KI einmal falsch abbiegt, braucht man Werkzeuge, um sie wieder auf Kurs zu bringen: Logs einbauen, Konsolenausgaben lesen, Fehlermeldungen gezielt einsetzen. Wer das nicht kennt, dreht sich im Kreis. Stefan bringt das Gegenbild: Er hat auf einer Zugfahrt Berlin und zurück eine bestehende Anwendung komplett asynchron umgebaut – nebenbei, ohne seinen Alltag als Abteilungsleiter von 27 Leuten groß zu unterbrechen. Jannik berichtet, wie die Anzahl der Release Notes für Sidekick in letzter Zeit explodiert ist – direkt geschrieben von der KI, schneller und vollständiger als je zuvor. Der entscheidende Begriff, den Stefan einführt, ist Wise Coding: nicht blind drauflostippen, sondern mit Plan, mit Rückfragen, mit klaren Projektleitplanken. Die KI wie einen Mitarbeiter behandeln – ihr erklären, was sie wissen muss, bevor sie anfängt. Das macht den Unterschied zwischen einem Snake-Spiel und einer echten Business-Anwendung. Besonders plastisch: die Kettensägen-Analogie. Ein Profi erzielt mit demselben Werkzeug ein vielfach besseres Ergebnis als ein Laie – aber auch der Laie kommt heute deutlich weiter als früher. KI macht Talente schneller, nicht überflüssig. Was das für Chains bedeutet, zeigt sich an konkreten Beispielen: Systemintegratoren, die früher nie selbst programmiert haben, nutzen Chains Code heute täglich. Die KI kennt die dokumentierten Schnittstellen, baut passende Brücken zwischen Systemen und macht Projekte möglich, die vorher schlicht liegen geblieben wären – wie Stefans Überarbeitung des Mac-Clients für Team David, der nach dem ersten Release direkt Top-Feedback von Partnern kassierte. Im Fakt-oder-Fiktion-Teil sind sich beide einig: 80 % der Entwickler werden nicht ersetzt. Produktivität steigt um ein Vielfaches – Fakt. Vibe Coding hat Grenzen bei komplexen Anwendungen – und wer klare Regeln setzt, muss sich keine Sorgen machen, dass niemand mehr versteht, was der Code tut. |
1 Minute Gastsprecher Stefan Edenfeld und Jannik Weise Stefan Edenfeld ist Abteilungsleiter bei Tobit Software, verantwortet alles rund um Apps und Anwendungen auf Windows, Mac, iOS und Android – und hat Anfang des Jahres seinen eigenen Weg zurück ans Coding gefunden: via KI. Sein Ansatz ist pragmatisch und direkt: Wise Coding statt Vibe Coding, gute Prompts statt blindes Lostippen, und immer die Frage – kann ich das Ergebnis einschätzen und validieren? |
1 Minute Fazit der Podcastfolge |
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