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5 Minuten Automatische KI Zusammenfassung
Prof. Dr. Skibicki liefert die Antwort direkt: Weil Menschen keine rational lernenden Wesen sind, sondern verkörpert wahrnehmende. Verstehen allein reicht nicht. Man muss es fühlen, anfassen, erleben – mit allen Sinnen. Das ist der Grund, warum Führungskräfte, die Ahaus besuchen, abends mit glänzenden Augen dastehen und sagen: „Wie konnte das jemals anders sein?" – obwohl sie morgens noch skeptisch waren. Markus Milz ergänzt das mit einem treffenden Bild: In Vorträgen zeigen 99 % der Leute auf, wenn man fragt, wer KI auf dem Handy hat. Fragt man, wer es intensiv beruflich nutzt, ist es nur ein Drittel. Und von den anderen zwei Dritteln lügt die Hälfte – weil im Unternehmen ChatGPT verboten ist, während alle heimlich damit arbeiten. Schatten-KI als Konsequenz einer Strategie, die oben beschlossen, aber nicht gelebt wird. Die Lösung, die beide propagieren: oben anfangen. Nicht mit einer Richtlinie, nicht mit einem Strategiepapier – sondern mit dem Vorstand, der Ahaus besucht, KI erlebt und danach die Frage nicht mehr stellt „Darf ich?", sondern „Was muss ich tun, damit es geht?". Genau das ist der Schalter im Kopf, den Markus Milz beschreibt: vom Compliance-Office, das Nein sagt, zum Compliance-Office, das Wege möglich macht. Daran knüpft Ludwig an: Ahaus funktioniert als Lernort genau deshalb, weil es kein Showroom ist, sondern gelebter Alltag. Der QR-Code auf der Toilette in Tobit.Town, der eine KI-Reinigungsbeauftragte ruft – das ist kein Showcase, das ist Realität. Und genau dieser Moment des Begreifens – „Das ist gar nicht KI, das ist nur einfacher" – ist das, was Unternehmen mitnehmen sollen. Das Duo plant deshalb strukturierte Management-Seminare in Ahaus: zwei Tage, 10 bis 20 Führungskräfte, Erleben am ersten Tag, Strukturierung am zweiten. Tag eins: Bauch und Herz. Tag zwei: Kopf einschalten, Use Cases herausarbeiten, 100-Tage-Plan, klares Commitment. Kein Offsite irgendwo am Strand – sondern dort, wo Digitalisierung wirklich passiert. Für alle, die nicht sofort kommen können, gibt es Hausaufgaben: Einfach anfangen. Auf dem Weg zur Arbeit mit der KI reden – über alles. Und sich fragen, welche Tätigkeiten im eigenen Alltag am meisten Zeit kosten und ob KI da helfen könnte. Nicht um Stellen zu ersetzen, sondern um Freiraum zu schaffen. |
1 Minute Gastsprecher Markus Milz & Prof. Dr. Klemens Skibicki Markus Milz beschäftigt sich seit 25 Jahren mit Strategie, Wachstum und Vertrieb – und hält nach eigener Aussage aktuell kaum eine Keynote, die nicht das Thema KI im Sales berührt. Er bringt den Blick von jemandem mit, der täglich mit Unternehmen spricht, die wissen wollen wie KI geht, aber noch nicht wissen, wo sie anfangen sollen. |
1 Minute Fazit der Podcastfolge |